Apollo

Manchmal kann ein Straßenhund nach einer schweren Krankheit nicht zurück in seine gewohnte Umgebung, weil seine Gesundheit es nicht mehr zulässt bzw. er den Menschen täglich braucht, um unbeschwert weiterleben zu können.
Unser Apollo ist leider so ein Fall. Er wird nicht zurückkehren können zu seinem Rudel, weil er jetzt und künftig eine intensive tägliche Betreuung benötigt. Da er sehr ängstlich ist und sich nicht gerne anfassen lässt, ist dies auf der Straße unmöglich.
Die Ärzte in der Tierklinik haben alles getan, um seinen Darm wieder herzustellen, leider sind einige Muskeln des Enddarms nicht mehr kräftig genug, so dass Apollo sein Häufchen nicht alleine verrichten kann. Er braucht menschliche Hilfe, um sich komplett lösen zu können. Außerdem haben die Ärzte ein Lungenleiden festgestellt, welches ständig unter Beobachtung bleiben muss.
Wir sind immer bemüht, im Interesse des Hundes die beste Möglichkeit für ihn zu finden. So auch für Apollo…
Nach intensiven Gesprächen mit den Tierärzten der Klinik und mit Agnese, einer Tierärztin aus Norditalien, die aktiv bei der schwierigen Einfangaktion von Apollo mitgewirkt hatte, haben wir uns für die größtmögliche Freiheit für ihn entschieden.
Agnese hat vorgeschlagen, Apollo zu einer Freundin von Ihr südlich von Bologna zu bringen. Sie heißt Chiara und hat eine Hundepension ohne Boxen und ohne Zwinger. Alle Hunde werden in Rudel integriert und gehen täglich im Wald mit ihr spazieren. Sie hat große Erfahrung auch mit ängstlichen Hunden und wird sich dann künftig weiter um Apollo kümmern. Auf facebook unter https://www.facebook.com/slegailcane/?fref=ts könnt ihr euch ein Bild machen von Chiara und ihrer wunderbaren Arbeit.
Apollo wird jetzt reisefertig gemacht und kann schon bald in sein neues Zuhause einziehen.
Weitere Nachrichten werden kommen, sobald er gut angekommen ist und sich eingelebt hat.
Leider gibt es auch manchmal solche schwierigen Situationen, die wir dann ebenfalls meistern müssen. Ich hoffe von Herzen, dass Apollo sich bei Chiara wohlfühlen wird. Leider hatte er keine andere Überlebenschance, wenn wir ihn nicht hätten einfangen und operieren lassen können wäre er sehr schmerzhaft gestorben.
Ich möchte mich bei allen herzlich bedanken für die finanzielle Unterstützung!!
Eure Ange

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