eine neue Quarantänestation

Im Januar konnte auf Valentinas Rifugio ein Quarantänegehege fertiggestellt werden, das wir uns schon lange ersehnt hatten. Spätestens nachdem im Herbst des letzten Jahres viele Hunde an einer Staupe Epidemie erkrankt und gestorben sind. Auch auf dem Rifugio waren leider 3 junge Hunde  davon betroffen. Damit stand unser Entschluss fest und wir haben es getan. Das Gehege kann nun vorsichtshalber immer für alle Neuzugänge genutzt werden, so dass sie erst einmal von den übrigen Bewohnern des Rifugios getrennt untergebracht werden können bis wir Klarheit über den Gesundheitszustand der Tiere haben. Das Gehege ist durch einen Korridor gesichert, so dass jeder Kontakt zu den übrigen Bewohnern erst einmal verhindert wird.

So konnten wir nun auch einen unserer letzten  Notfelle aufnehmen, der uns von einer Anwohnerin gemeldet wurde. Eine Hündin, die von dieser Dame  gelegentlich gefüttert wurde, hatte erhebliche Probleme mit dem Fell und sie machte sich große Sorgen um den Hund. Wir haben die Hündin gesucht und mit Hilfe der Frau schnell gefunden. Es stellte sich heraus dass sie einen Welpen im Gepäck hatte. Die Suche nach weiteren Welpen blieb ohne Erfolg. Nun konnten wir Mutter „Feliciti“ und ihren Sohn „Olaf“ auf dem  Rifugio unterbringen. Beide bewohnen jetzt für eine Weile das Quarantänegehege bis die Ansteckungsgefahr vorüber ist. Feliciti wird gegen Räude behandelt und Olaf  mit Welpenfutter verwöhnt.

 

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