Rudi – Opfer fehlender Impfungen

Gestern mussten wir uns von Rudi verabschieden. Der kleine Kerl hatte eine ganz schlimme Form der Staupe, die nach Konsultation mehrerer Ärzte ohne Aussicht auf jegliche Besserung war. Im Gegenteil, es war zu erwarten dass sich sein Zustand weiterhin verschlechtern würde. Neben seiner Erblindung und schwerer Bewegungsstörungen hatte er immer häufiger Agressionsschübe und war zuletzt kaum noch zu beruhigen. Alle Tierärzte rieten einheitlich dazu, Rudi von seinen Leiden zu erlösen.
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Er durfte in den letzten Tagen noch erfahren was Zuneigung und Liebe bedeutet. Insbesondere Jeanette, die uns derzeit vor Ort vertritt, hat sich intensiv und  liebevoll um ihn gekümmert. Sie hatte  bereits  darüber nachgedacht, Rudi mit nach Deutschland zu nehmen. Aber dann kam die niederschmetternde Diagnose.

Wir sind  alle unglaublich traurig, dass wir Rudi nicht helfen konnten, hatten uns doch soviel für ihn erhofft.

Rudis traurige Geschichte zeigt uns wieder sehr deutlich wie wichtig es ist insbesondere bei den Welpen auf die Durchführung der lebensnotwendigen Impfungen zu achten.

 

 

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