Sissi, das Leben einer ausgedienten Zuchthündin

Heute waren wir wieder bei  der kleinen frisch kastrierten Hündin ohne Namen, um nach ihr zu schauen und sie mit den nötigen Medikamenten zu versorgen.  Der Kleinen geht es den Umständen entsprechend gut, leider hängt sie wieder an einer Kette.  Dieses Schicksal teilt sie hier mit fast allen anderen Hunden. Sie hat nun aber zumindest eine eigene Hütte, die wir ihr auf die Schnelle noch gebaut hatten.

Für die Welpen, die dort in einem abgetrennten Bereich untergebracht sind und die offensichtlich nur mit  Knochen ernährt werden, haben wir einen Sack Welpenfutter mitgebracht und ihn dort hinterlassen.

Hier begegnen wir auch Sissi, einer älteren Staffordshire Hündin, die in einem ganz erbärmlichen Zustand ist. Auch sie hängt an der Kette, ist völlig abgemagert und mit Ungeziefer übersät. Sie hat in  Reichweite der nicht sehr langen Kette keinerlei Schatten oder irgendwelchen Schutz vor der Witterung. Man sieht ihr an, dass sie schon viele Welpen zur Welt gebracht haben muss. Trotz ihrer elenden Situation geht sie freundlich auf uns zu als wir uns ihr nähern und läßt sich gerne streicheln.

Sissi wird erst einmal mit einem schnell wirkenden Parasitenschutz versorgt. Genny verhandelt derweil mit dem Eigentümer über eine bessere Unterbringungsmöglichkeit für diesen armen Hund. Letztlich ist man damit einverstanden, die Hündin an einer anderen Stelle unterzubringen, ihr eine 5 Meter lange Leine zu gönnen, wenn und sobald wir eine Hundehütte zur Verfügung stellen. Spontan haben wir dies bereits für morgen zugesagt. Wir werden eine Hütte auf unserem Grundstück abbauen, die derzeit ohnehin nicht genutzt wird und diese morgen direkt dort hinbringen und für Sissi bereitstellen. Die Hütte haben wir heute schon im  Transporter verstaut, damit wir morgen keine Zeit verlieren.

One Response to “Sissi, das Leben einer ausgedienten Zuchthündin”

Schreibe einen Kommentar