Wir sind wieder unterwegs mit Genny: ein Wiedersehen mit den Straßenhunden in Avetrana!

IMG_1449 (1000x667)Gestern Mittag haben wir uns wieder mit Genny getroffen um sie auf ihrer Futtertour zu begleiten. Das Auto war voll bepackt mit einer großzügigen Futterspende von Thomas Tröscher und dem Verbandsmaterial, das uns Frau Schaake gespendet hat. Ihr Lieben, vielen vielen Dank dafür!

 

Als Genny die vielen Spenden sah, hat sie sich sehr gefreut und sofort einen großen Sack Trockenfutter in ihr Auto umgeladen, da sie für die Futtertour keines mehr hatte. Sie war sehr froh darüber, dass die Hunde nun heute dank der Spende gut versorgt werden konnten!IMG_1514 (667x1000)

Auch die Verbandsmaterialien von Frau Schaake kamen sehr gut an, da Genny zurzeit Zuhause einen Welpen zu versorgen hat IMG_1514 (667x1000)IMG_1514 (667x1000)der an Hepatitis erkrankt ist und die  Unterlagen und Einmalhandschuhe etc. wirklich gut gebrauchen kann!

Liebe Frau Schaake, Genny möchte sich gerne persönlich bei Ihnen für die Unterstützung bedanken, da dies aber nicht geht, hat sie Ihnen eine kleine Botschaft geschrieben!

 

Dann ging es los!

Angekommen am Grundstück hatten wir Glück, denn  die große Truppe der Straßenhunde wartete schon ungeduldig auf uns. Asia Lacky und die anderen waren fast alle da, und begrüßten uns bereits auf dem Weg.

Drei der Hunde in der Gruppe sind Neuzugänge. Sie lassen sich noch nicht  anfassen und haben auch noch keinen Namen. Sie haben sich aber gut in die Gruppe integriert und müssen sich jetzt erst einmal daran gewöhnen, dass es hier Menschen gibt, die sie nicht verscheuchen, sondern sich um sie kümmern. Genny hat sehr viel Erfahrung und weiß auch immer welche Hunde sie in welche Gruppe integrieren kann.

IMG_1468 (1000x667)Der weiße Hund, der aussieht wie ein Wolf hat schlimme Hautprobleme. Leider können wir ihm zurzeit noch nicht helfen weil er keinen an sich ran lässt und voller Angst ist. Sobald sich ein Mensch nähert, sucht er das Weite. Es wird noch ein bisschen dauern, bis er versteht, dass Genny und auch wir ihm nichts Böses tun.

 

IMG_1471 (1000x667)Lacky, der ältere Schäferhund, musste 7 Tage Tabletten nehmen, die der Tierarzt verschrieben hatte. Die Problematik besteht darin, dass Lacky sich mal blicken lässt, und manchmal einfach nicht kommt, wenn Genny ihm das Futter zusammen mit den Tabletten geben möchte, so dass eine konsequente Tabletteneinnahme gar nicht möglich ist beim Herrn Lacky.

 

Genny verteilte das Futter an alle anwesenden Hunde und ließ sie erst einmal genüsslich fressen.

Die Hunde haben das Futter mit lautem Schmatzen verschlungen und nach dem Fressen erst einmal ein Verdauungspäuschen eingelegt.

Nachdem alle Hunde versorgt waren, konnten wir weiterfahren zur nächsten Futterstelle: zu Pinotto und Kumpeline Gianna!

Wie auch auf den Bildern zu erkennen ist, frisst Pinotto mittlerweile sehr gut und ist viel fröhlicher – denn es scheint ihm wirklich besser zu gehen, obwohl er immer noch sehr dünn ist. Die Blutwerte liegen leider immer noch nicht vor, aber Genny tut was sie kann. Sie hat dem netten Herrn der Pinotto und Gianna immer mit Futter versorgt auch noch Dosenfutter übergeben.

Dann ging es zu den Maremmanowelpen, denen es allen gut geht und sie ihrem Alter entsprechend natürlich sehr aktiv sind. Da sie heute alle  hinter dem Zaun auf dem Grundstück waren, konnte Genny heute nur Brot über dem Zaun werfen, das haben sie aber auch gerne genommen.

Die an Leishmaniose erkrankte Schäferhündin von der wir in unserem letzten Eintrag berichtet haben, wurde  jetzt auch endlich in den Freilauf auf dem oberen eingezäunten Gelände gelassen. Genny hatte sich dafür eingesetzt, dass die Hündin aus dem Zwinger kommt und hatte nun endlich Erfolg!!

Unser Besuch bei Tobia, Sarah, Noah und Cuccialotta wurde sehnsüchtig erwartet. Tobia war zuerst nicht zu sehen, so dass die anderen schon mal mit Pasta als Vorspeise angefangen hatten.

 

Cuccialotta wollte sich dann auch direkt aus dem Eimer noch die Portion für Tobia gönnen, doch das haben wir zu verhindern gewusst. Tobia hat selbstverständlich auch seinen ersten Gang mit Pasta bekommen- vergessen wird hier niemand!

 

Zuletzt sind wir noch bei einem sehr ängstlichen Hund vorbei gefahren, nach dem Genny sehen wollte. Er hat keinen Namen deswegen  rufen wir ihn immer mit Amore!
Natürlich hat auch er seine Portion Pasta erhalten, die er dann auch nach reiflicher Überlegung und langem  „Soll ich kommen oder nicht?“ gegessen hat. Der Hunger siegte dann doch über die Angst!

Es war wie immer schön die Hunde wiederzusehen. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich wenn sie auftauchen sobald die Hupe vom Auto ertönt und Genny schon freudig aus dem Auto „Ciao ciao amore mio“ ruft! Wir freuen uns jedenfalls schon auf die nächste Tour mit ihr und den Straßenhunden!

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